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Winter Paddleboarding - 6 Dinge die du wissen solltest (aber wahrscheinlich noch nicht weisst) Mit hilfreichen Tips

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Diana Lee @ONLY1PHOENIXX 


Mit jedem neuen Jahr gibt es mehr Stand-Up-Paddleboarder, die sich für diesen süchtig machenden Sport begeistern können und ihre Paddelboard-Saison verlängern möchten. Ich liebe es! Der Winter ist meine Lieblingsjahreszeit und die Kombination aus meiner Liebe zum Schnee und meiner Leidenschaft für SUP bedeutet, ein Winterwasserwunderland zu erleben!


Ich bin ein SUP-Instructor und habe schon einiges an Erfahrung im Winter Stand-Up-Paddleboarding gesammelt. Das kälteste Abenteuer, das ich je hatte, hatte ich bei -29°C/-20,2°F (nicht empfohlen für Anfänger). Hier werde ich einmal einige Tipps und Tricks mit euch teilen, welche man beachten sollte, bevor man sich ins #WINTERSUP stürzt.

Die Spitze eines Red Paddleboards auf einem Gewaesser in einer Winterlandschaft

1.Fange im Herbst an


Warte nicht, bis es -15°C/5°F ist, um dein Winter Paddleboarding-Setup zum ersten Mal zu testen. Beginne am besten schon Monate zuvor, dich über dieses Thema zu informieren und die passende Ausrüstung zusammenzutragen und zu kaufen. 

Wenn die Sommertemperaturen runter gehen, empfehle ich dir, deine Winter-Paddleboarding-Ausrüstung zum ersten mal zu testen und am besten Notizen oder Fotos von deiner Ausrüstung (z.B. dickere Neopren-Handschuhe) zu machen. Informiere dich am besten auch über deinen üblichen Paddleboarding Spot und ob sich Öffnungszeiten ,Zutritt oder Eintritt verändern. (z.B. schließen manche Parks ihre Einrichtungen, dann schließen oft auch die Geschäfte in der Nähe). Dies könnte den Zugang oder die Sicherheit deines üblichen Paddelboarding Spots beeinflussen.

Diana Lee auf ihrem Paddleboard auf einem Gewässer in einer Winterlandschaft an einem sonnigen Tag

2. ES IST #DRYSUITSEASON


Ich schwöre auf einen Drysuit wenn ich im Winter Paddleboarden gehe. Wenn ich hingegen im Winter surfen gehe, dann benutze ich einen dicken Neoprenanzug (einen 5/4mm oder 6/5 mm Neoprenanzug), da ich in diesem Fall die meiste Zeit im Wasser verbringe, wo ein Neoprenanzug am besten funktioniert. Beim Winter-SUP solltest du dich so gut wie möglich vor den Elementen schützen, während du dich über und im Wasser befindest. Ein hochwertiger Drysuit ist komplett wasser- und winddicht und du kannst nach Belieben Schichten hinzufügen und dich so deinen Vorlieben entsprechend wärmen. Ja, ein Drysuit ist eine Investition, aber er ist eines der wichtigsten Bestandteile deiner Ausrüstung für #WINTERSUP.

3. Plane nicht nur deine Zeit auf dem Wasser sondern deinen ganzen Ausflug


Im Sommer ist es einfacher dem Wetter entsprechend zu planen und relativ spontan zu einem Paddleboard-Ausflug aufzubrechen. In den kälteren Monaten hingegen benötigst du auf jeden Fall einiges mehr an Vorbereitung, um deinen Paddleboard-Ausflug so sicher wie möglich zu gestalten. 


Mache dich mit den Bedingungen der Ausgangsposition deines Ausflugs vertraut. Ist der Standort, von dem du lospaddeln möchtest, geöffnet? (manche Parks schließen im Herbst). Ist das Gewässer zugefroren und ein Ausflug somit gefährlich oder gar nicht erst möglich? 


Hast du vorher das Wetter überprüft, um zu sehen, ob der Wind auffrischt oder es anfängt zu schneien?

Wenn du aus dem Wasser kommst, hast du die Möglichkeit dich sofort irgendwo aufwärmen zu können? Warte niemals, bis du dich zu kalt fühlst, um aus dem oder vom Wasser zu kommen. Wenn deine Gliedmaßen erst einmal kalt werden, dann werden schon die einfachsten Dinge wie Treppensteigen, das Ventil deines Boards aufzumachen, und das Zusammenpacken deiner Ausrüstung schwieriger.


Beende deinen Paddleboard-Ausflug immer, solange du noch warm bist. Obwohl Unterkühlung vermeidbar ist, sei dir der Anzeichen und Symptome bewusst und erkenne einen AFTERDROP auf Deutsch Nachkühlung, welches auch nach der Aufwärmung noch auftreten kann, im Falle dass es doch eintritt.

Sobald ich meinen Drysuit ausgezogen habe, liebe ich es, nach einem solchen Winter-SUP Abenteuer in meine Red Pro Change EVO Robe zu schlüpfen !


Habe am besten ein Heißgetränk oder heißes Wasser mit dabei im Falle, dass Teile deiner Ausrüstung gefroren sind. Dies bringt mich zu meinem nächsten Tipp…

4. Eis und noch mehr Eis, es ist überall  


Kältere Temperaturen bedeuten gefrorenes Wasser, du weißt schon, Eis ! Hier liste ich dir mal ein paar Tipps, wenn es ums Eis geht.


Eis welches sich auf der Wasseroberfläche befindet, bewegt sich mit der Strömung und dem Wind und kann daher zum Beispiel den Teil des Gewässers unzugänglich machen, den du immer als Ausgangspunkt für deine Paddleboard Ausflüge verwendest.   

Auf deiner Ausrüstung bedeutet Eis, dass diese einfrieren wird. Wie kommst du zum Beispiel aus deinem Drysuit heraus, wenn deine Reißverschlüsse zugefroren sind? Auch das Ausziehen deiner Schuhe wird schwieriger, wenn diese eingefroren sind. Und das Deck deines Paddleboards kann bei Eis ziemlich rutschig werden, vertrau mir! Hast du heißes Wasser in einer Isolierflasche für sofortiges, umweltschonendes Enteisen? Habe immer etwas heißes Wasser in deiner Isolierflasche mit dabei, um dein Board und deine Ausrüstung zu enteisen! 

Eis an Land, insbesondere Glatteis, ist oft schwer zu erkennen und macht das Navigieren auf vertrauten felsigen Oberflächen oder Anlegestellen zusätzlich rutschig. Ich verwende oft Traction Slip-ons über meinen Schuhen für zusätzlichen Grip!

Spitze eines Red Paddleboards auf einem See mit Eisschollen

5. Informiere dich und stelle Fragen 


Ich bin ein großer Befürworter davon, sich im Vorfeld zu informieren und zu belesen. Egal was für ein Abenteuer dir vorschwebt, vergiss nicht, Fragen zu stellen und dein Wissen zu vertiefen.


Wenn du im Internet über Winter SUP Tipps liest, berücksichtige die geographische Lage des Autors. Zum Beispiel haben Australien und Kanada nicht die gleichen Winter - Was diese Blogger bei dem Thema Ausrüstung für den Winter empfehlen oder was es zu beachten gibt, wird sich von den Bedingungen unterscheiden, denen du an deinem Standort ausgesetzt bist.


Ich spreche oft auch mit meinen Kajakfreunden, die auch im Winter rauspaddeln, um herauszufinden, was für sie funktioniert und was nicht. Als jemand, der das ganze Jahr über campt, habe ich auch Wintercampingkurse und einen Eisrettungszertifizierungskurs absolviert, der mir mehr Wissen und Respekt beim Umgang mit der Kälte vermittelt hat.


Es ist zwar cool,  verschneite und eisige Fotos zu machen, aber es gibt bei Outdoor-Aktivitäten in kaltem Wasser und Eis mehr Gefahren. Mach es nicht nur für Instagram! Paddleboarding im Winter und Abenteuer im Allgemeinen erfordern viel Planung, Vorbereitung und Hingabe, können aber sehr viel Spaß machen! In der Kälte Spaß zu haben geht mit einer Menge Verantwortung und vielen weiteren Sicherheitsüberlegungen einher.


Es ist immer wunderbar, Leute zu treffen, die sich für den Winter begeistern können, insbesondere um ihre SUP-Saison zu verlängern! In den kälteren Monaten ist es auch wichtig, Möglichkeiten zu finden, die mentale Gesundheit zu fördern und zu verbessern, und für mich bedeutet das, weiterhin Zeit in der Natur und auf dem Wasser zu verbringen. Frohes und sicheres Paddleboarding !


Ein Paddleboard auf einem zugefrorenen See

6. Plane um so sicher wie möglich unterwegs zu sein

 

Im Englischen gibt es die PLOT Strategie fürs Paddleboarding, die einzelnen Buchstaben stehen für die folgenden Elemente die es in deine Planung zu integrieren gilt, Personal Flotation Device (Schwimmhilfe), Leash (SUP Leash) , Offshore Winds / Obstructions (Landwind und Hindernisse) sowie Telephone für das Telefon. 


Schwimmhilfe


Trage eine gut sitzende Schwimmhilfe wie die RED ORIGINAL SUP BUOYANCY AID. Wenn du viel Ausrüstung trägst (Drysuit, Thermounterwäsche usw.), solltest du in Erwägung ziehen, eine hochwertige 75N+ Schwimmhilfe zu tragen.


Sup Leash


Benutze die richtige Leash für die richtigen Bedingungen. Wenn die Möglichkeit besteht, dass du dich in Hindernissen verfangen könntest, während du rauspaddelst, dann trage besser eine Quick Release Leash um deine Taille. Wenn du im Winter Surfen oder in ruhigem Wasser paddelst, ist eine Leash am Knöchel am besten.


Landwind & Hindernisse


Vermeide es, im Winter in Bedingungen herauszupaddeln, in denen der Wind vom Land aufs Wasser bläst. Der Wind wird in der Nähe des Ufers schwach sein, aber je weiter du rausgehst, desto stärker wird er. Gegen den Gegenwind zu paddeln ist schwer, insbesondere wenn dir kalt ist. Vermeide es im Winter an Orten zu Paddleboarden, an denen es eine schnelle Strömung gibt und somit eine Gefahr besteht, sich in Hindernissen wie umgestürzten Bäumen, vertrauten Booten usw. zu verfangen.


Telefon


Nimm dein Handy in einer wasserdichten Hülle mit. Dadurch kannst du verbunden bleiben und im Notfall Hilfe anfordern. Sage immer jemandem, wohin du gehst und wann du zurück sein wirst. Sag den Leuten, denen du Bescheid gegeben hast, was sie tun sollen, wenn du zum vereinbarten Zeitpunkt nicht zurück bist.

Diana Lee auf ihrem Paddleboard auf einem Gewässer in einer Winterlandschaft

Diana Lee lebt für Abenteuer, den Aufenthalt in der Natur und Stand-up Paddleboarding (SUP) und das, das ganze Jahr über! Diana, die in Toronto geboren wurde, hat Kanus, Kajaks und Dragonboats gepaddelt, aber SUP ist seit 2011 ihre Lieblingsaktivität auf dem Wasser. Sie ist Teil der LAKE SURFISTAS und freut sich darauf, anderen das SUP als zertifizierte Instruktorin näherzubringen. Wenn Diana nicht auf ihrem Paddleboard unterwegs ist, kann man sie mit ihren Deutschen Schäferhunden beim campen finden, sowie als Bibliothekarin in Toronto oder in dem GET OUT THERE MAGAZINE ihre Lieblingsoutdoor-Events und -Ausrüstung teilen sehen. Finde heraus, was sie auf INSTAGRAM oder TWITTER macht.